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Die neue Generation Flaggschiffe

Das Ende des Jahres läutet nicht nur die Zeit für neue Spieletitel ein, sondern ist oft auch der Zeitraum, in dem viele high-end Smartphones vorgestellt werden. Es geht für Apple, Samsung und Co. wie immer um die Marktführung und darum, in der Öffentlichkeit im guten Licht zu stehen. Dafür müssen ihre kommenden Produkte mit Innovationen Interesse wecken, dürfen aber das Wesentliche und Simple nicht aus dem Auge verlieren. In den letzten Wochen interessierte mich das Thema, da es für mich nach einigen Jahren an einen Neukauf geht. Was hat sich in den letzten fünf Jahren im Bereich Handy getan und was kann man in der Zukunft erwarten?

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Vor fünf Jahren erblickten das Galaxy S3 und das iPhone 5 die Welt. Neuerungen wie etwa 1080p Video-Aufnahmen und größere Displays waren Hauptverkaufsargument. Apple stellte auf den Lightning-Anschluss und ein etwas größeres Display um, während Samsung für damalige Verhältnisse bereits riesige Touchscreens verbaute. In der nächsten Generation verbreitete sich die erste große Innovation, der Fingerabdruckscanner. Mit ihm fiel das mühselige Entsperren per Tastenkombination weg und mittlerweile denkt man schon fast gar nicht mehr darüber nach, wenn man den Finger auf die Fläche legt. Darüber hinaus setzte man weiterhin auf immer größere Displays, neben allgemeinen Verbesserungen von Akkus, Prozessoren, Sensoren und jeglichen Kapazitäten. Die Handys wurden flacher, die Displays schärfer und Möglichkeiten größer und so begleiten sie mittlerweile fast alle Menschen im Alltag. Dabei ist natürlich nicht nur eine hohe Akkulaufzeit entscheidend, sondern auch ein schnellstmögliches Aufladen. Der recht neue Anschluss USB-C in Kombination mit Fast Charging macht’s möglich. Zuletzt stiegen die Pixelzahlen der Flaggschiffe, vor allem um sie VR-tauglich zu machen. So gibt es mittlerweile eine große Auswahl an VR-Brillen Halterungen für Handys.


Heute schauen wir auf Geräte, die unter anderem Dual-Lenses besitzen, wasserdicht sind, Wireless Charging unterstützen und immer kleinere Displayränder aufweisen. Das kürzlich vorgestellte Galaxy S8 zeigt dabei den Trend für die nächste Generation der Flaggschiffe. Physikalische Knöpfe auf der Frontseite machen Platz für mehr Display, das durch eine Abrundung besser in der Hand liegen wird und die Displayränder noch dünner erscheinen lässt. Darüber hinaus werden Dual-Lenses größere Verbreitung finden, sodass man zwischen Weitwinkel- und Teleobjektiv wechseln kann, um Kompaktkameras mit besserem Zoom die Stirn zu bieten. Intelligente Sprachassistenten werden noch intelligenter und so wird man sie eventuell in der Zukunft nicht nur aus Spaß nutzen. Desweiteren werden die Fingerabdrucksensoren unter den Bildschirm wandern oder durch andere Möglichkeiten, wie vielleicht Infrarot-Gesichtserkennung, ersetzt. Letztlich hat man sich an biegsamen Displays probiert, dabei könnte es bald möglich sein, ein Smartphone und Tablet gleichzeitig in der Tasche zu tragen, das man dann ganz einfach aufklappen kann, wenn nötig.

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Oftmals hört man, dass Apples Wunsch iPhone ein komplett kabelloses Smartphone ist, was den Wegfall des Kopfhöreranschlusses erklärt. Nun würde fast nur noch sehr gutes Wireless Charging fehlen, um diese Vision umzusetzen.  Auch wenn es noch einige Jahre dauern wird, es ist, meiner Meinung nach, dennoch äußerst interessant, den Weg des Marktes zu beobachten. Letztendlich heißt es Warten auf die kommenden Produkte und darauf, wie die Smartphone-Hersteller an unser Geld wollen, denn mit steigender Speicherkapazität steigt leider auch der Preis.

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Leon Heidkamp

Leon ist 19, kommt aus dem schönen Münster und ist seit 2014 beim Ctrl-Blog dabei. Er interessiert sich vor allem für Technik und Games, größtes Desinteresse gilt MOBAs, meist gespieltes Spiel ist Rocket League. Selber sagt er:
"Mein Name ist Leon Heidkamp und ich bin hier, weil ein Freund vor 4 Jahren gesagt hat er könne Karten für die Gamescom besorgen. Dass ich mittlerweile ein Jugendredakteur des Ctrl-Blogs bin und meine Gedanken bezüglich Medienkultur, wie Games Ausdruck in Form von Artikeln geben kann, hätte ich nie erahnen können."

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