Will in Town – Die Entwicklung einer App

Dieses Jahr möchten wir einen Neuling auf dem Jugendforum NRW begrüßen: die „Will in Town”-Entwickler. „Will in Town” ist eine App, die als Seminararbeit von rund 23 Masterstudenten des Instituts für Medienkultur und Theater der Universität zu Köln erstellt wurde.  Die App wurde anlässlich des 450. Geburtstags des namensgebenden William Shakespeares erstellt. Dafür trafen sich die Studenten im ersten Semester unregelmäßig und planten das Konzept ihrer App. Die Verwirklichung begann im zweiten Semester, in welchem sie sich mehrmals die Woche trafen. Die Entwicklung dauert ein Jahr lang.

Die Hintergrundgeschichte zu der App ist wie folgt: Shakespeares Gebeine reisen anlässlich seines Geburtstags nach Köln, jedoch verschwinden dabei die Knochen. Nun muss der Spieler diese durch verschiedene Minispiele in der Altstadt Kölns suchen und finden. Dabei begegnen dem Spieler verschiedenste Figuren aus den Stücken Shakespeares, sowie Figuren aus der Kölner Geschichte, die mit ihrem kölschen Dialekt unterhalten.

Besonders interessant für Messebesucher: Am Stand wird angeboten, selber eine Quest anzulegen, welche auf dem selben System beruht, wie die Quests in der App. Die App erschien für Android und iOS und erzeugte eine überwältigende Medienaufmerksamkeit.

Doch wie entwickelt man eigentlich eine App?
Das wichtigste ist wohl die Idee. Man sollte von seiner Idee überzeugt sein, sich Gedanken machen und ein Konzept entwickeln, um die grundlegenden Fragen zu beantworten. Wie zum Beispiel für welches System du die App veröffentlichen möchtest. So gibt es Unterschiede zwischen den verschiedenen Handysystemen, die von Anfang an in die Entwicklung mit einbezogen werden müssen.Wichtig ist, dass eine App nicht nur aus reiner Informatik besteht, sondern viele verschiedene Bereiche abdeckt, wie zum Beispiel ein ansprechendes Design, ein tiefgehendes Storytelling oder einen bewegenden Soundtrack. Dennoch ist eine App-Entwicklung kein Hexenwerk mehr. Doch sollte man daran denken, dass das Entwickeln ein Lernprozess ist und das es seine Zeit braucht, bis man all sein Wünsche verwirklicht hat.

Wer mehr über die App und deren Entwicklung erfahren möchte, sollte den Stand der Entwickler auf dem Jugendforum in Halle 10.2 besuchen.

Christian Theisen
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Christian Theisen

Aktuell studiert Chris Medienwissenschaften in Köln und interessiert sich für Games und deren soziale Wirkung. Außerdem studierte er für ein Jahr in Tokyo.
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