Hackt es? Zu Besuch bei Hacktag

Agentenspiele gibt es wie Sand am Meer. Ein einsamer Agent schlägt sich durch die Level und versucht, das Ziel seiner Organisation zu erreichen. Doch bleibt der Koop-Spaß meistens aus. Hacktag möchte Agenten-Partnern die Möglichkeit geben, zusammen spielen zu können.

Das Spiel erscheint in einer verspielten Comicgrafik. Zu Beginn muss zunächst, wie von anderen Genre-Vertretern bekannt, eine Mission ausgewählt werden. Ist dies geschehen, können sich die zwei Spieler*innen einen Charakter aussuchen. So gibt das Spiel hier eine klare Rollenverteilung vor:
Eine Person muss den Hacker und die andere den Agenten spielen. Das Spiel ist dabei darauf ausgelegt, dass sich die Spieler*innen ergänzen und unterstützen. Ein Hacker kann so zum Beispiel Türen für den Agenten öffnen, Kameras ausschalten oder Kaffee kochen. Ein Agent dagegen kann Netzwerke für den Hacker zugänglich machen. Dennoch herrscht auch unter den Spieler*innen ein Konkurrenzkampf, da beide unabhängig voneinander Punkte sammeln und schließlich gegeneinander antreten. Dies soll für ein besondere Spannung sorgen, da man auf der einen Seite zwar die Mission abschließen, allerdings auch die meisten Punkte sammeln möchte. Hacktag unterstützt einen Onlinesupport, die Entwickler wünschen sich allerdings, dass Spieler*innen sich zum Spielen im Realen treffen, da es mehr Spaß macht, wenn der andere neben einem sitzt.
Hacktag ist ein interessantes Spiel, welches die Spieler wieder real zusammenführen soll, um gemeinsam an einem Ziel zu arbeiten.

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Christian Theisen

Aktuell studiert Chris Medienwissenschaften in Köln und interessiert sich für Games und deren soziale Wirkung. Außerdem studierte er für ein Jahr in Tokyo.
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