RPC 2015 – Wo Fantasie auf Realität trifft

Am Wochenende fand „Europas größtes Fantasyevent“, die RolePlay Convention (kurz: RPC) wieder in Köln statt. Die Messe teilte sich in zwei Hallen, sowie einen Außenbereich auf. Außerhalb gab es einen Mittelaltermarkt mit allerlei Speis und Trank. An Events wurde auch nicht gespart. So gab es dauerhaft ein Livekonzert mit wechselnden Musikern, sowie einen „Hau den Lukas“-Stand, Axtwerfen und einiges mehr zu entdecken!

In der unteren Halle fanden unter anderem die Qualifikationen zu der offiziellen Yu-Gi-Oh!-Weltmeisterschafft statt. Dafür konnte man an in einem Shop sein Deck aufbessern oder gar ein Neues kaufen und es auf Tauglichkeit testen. Es gab außerdem genügend freie Tische für Spieler, die nicht am Turnier teilgenommen haben, aber trotzdem eine Runde spielen wollten.

In der oberen Halle gab es die eigentlichen Attraktionen zu bestaunen. So waren die imperialen Strumtruppler, bekannt aus Star Wars, bereits vor Beginn dort und haben für Aufsehen gesorgt (Schönen Gruß an die Damen und Herren von 501st.de). Ein Jedi hat sich unter die dunkle Seite der Macht geschmuggelt. Ob er es gegen drei Darth Vader und zahlreiche Sturmtruppen geschafft hätte? „Unmöglich es nur gibt in deinem Kopf“ würde Yoda wahrscheinlich dazu beitragen.

Auf der rechten Hallenseite waren hauptsichtlich Tabletops ausgestellt. Hier gab wirklich alles, von Raumschlachten im Star Wars-Universum, bis zu mittelalterlichen Schlachten á la Stronghold Crusader. Auch das Bundesamt für magische Wesen war anwesend. Ja – richtig gelesen. Hier einmal eine Kurzinfo, die man auf den kostenlosen Lesezeichen am Stand vorfand:

„Wenn es ein Bundesamt für die Verwaltung magischer Wesen gibt, dann gibt es magische Wesen in Deutschland. Denn die Idee, es gäbe eine deutsche Behörde ohne Sinn und Zweck, ist einfach völlig absurd.“ gez. Edmund F. Dräcker.

Einen Schwertkampfworkshop gab es auch wieder, genau wie eine Tanzschule. In den Bildern sieht man wie ein Schwertmeister demonstriert , ob Schläge gegen den Kopf sehr schmerzhaft sind. Warum das Foto von den Militärjungs so verschwommen ist? Das liegt nicht etwa an meinen mangelnden Fähigkeit mit einer Kamera umzugehen. Hier handelt es sich höchstwahrscheinlich um Ghosts, die einen Jammer aktiviert haben um die Kamera zu stören. Es sind die Jungs von Bon(n)air, die auch auf der letzten Gamescom anwesend waren.

Das Magazin Buffed hatte auch einen eigenen Stand, an dem diverse Videospiele gespielt werden konnten. Unter anderem auch League of Legends. Einige der Veranstalter erschienen in Verkleidungen, womit sie bei weitem nicht die Einzigen waren. So gab auch eine Menge Besucher, die verkleidet durch die Messe gelaufen sind. Etliche Captain Jack Sparrows, Dead Pools mit Ghettoblastern auf der Schulter, Spyro der Drache, dutzende Steampunk-Liebhaber, Vikinger, Orks, Rotröcke, Avengers, Punks und eine Hand voll Softair-Spieler. Für Cosplayer und LARPler war jedenfalls ausgesorgt. So gab es einige Stände die teilweise ganze Ausrüstungen angeboten haben. Mein persönlicher Favorit: es gab vier Assassinen die auffällig unauffällig durch die Masse schlichen.

Werde ich nächstes Jahr wieder dabei sein? Das ist zumindest der Plan! Ich freue mich wieder dabei zu sein. Nun noch einige Impressionen:

Okan Kaysim

Okan Kaysim

Freigeist im Socialmedialabyrinth, Virtuose im Web und Gamingveteran.
Okan Kaysim

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