Konami präsentiert PES 2016 & Metal Gear Solid: Phantom Pain

Konami präsentiert PES 2016, also den neusten Ableger der „Pro Evolution Soccer“-Reihe. Der Hersteller hat sich für die Saison die EM und UEFA Cup Lizenzen gesichert. Was soll man da sagen? Dem Erfolg steht nichts mehr im Wege. Im direkten Vergleich liegt Pro Evolution Soccer für mich vor dem Konkurrenten FIFA, weil es einfach die Kleinigkeiten sind, die dafür sorgen, dass ein Spiel eben vorne liegt. Im Fokus liegen hierbei Änderungen der Spielsteuerung, grafische Verbesserungen und ein überarbeiteter Master League-Spielmodus. Allerdings sollen im Gegensatz zu FIFA keine Frauen-Mannschaften integriert sein. PES 2016 erscheint zusätzlich auch für die PlayStation 3 und die Xbox 360, also werden auch die SpielerInnen der älteren Konsolen-Generation profitieren. Voraussichtliches Erscheinungsdatum ist der 17. September 2015. Aber genug vom Fußball. Kommen wir nun zu einem Spiel ganz anderen Kalibers.

Die Rede ist vom Agenten Naked Snake aus Metal Gear Solid V : Phantom Pain. Wer sich noch nicht informiert hat, macht dies am besten in unserem ausführlichen Artikel zu dem Thema: MGS V – The Phantom Pain
Das Spiel kommt am 1. September auf den Markt. Das meiste ist im oben verlinkten Artikel. Ein gewisses Stück Karton lässt sich auch hier wieder finden. Die alte Pappe hat es immernoch drauf, wenn man gegen die KI spielt. Für Kenner ist es ein unerlässliches Tool, aber was ist denn neu an diesem Titel? Der Onlinemodus. Ja richtig gelesen, Online und sogar PvP!

Snake bekommt eine eigene „MotherBase“, die ein wenig an eine Ölraffinerie auf dem Meer erinnert. Durch Gegenstände und Soldaten lässt sich die Basis füllen und vergrößern. Die Entwickler haben dem keine Grenzen gesetzt und es ist genauso möglich sich betäubte Soldaten anzueignen, wie Fahrzeuge, Geschütze, Container und Tiere.

Das Ganze funktioniert über einen sogenannten „Fulton“, eine Art hochmoderner Heißluftballon mit dem es möglich ist, vieles in die MotherBase zu transportieren. Je größer der Gegenstand, desto besser muss der Fulton auch sein. Schon auf der ersten Mission einen Panzer zu stehlen ist also nicht drin. Bessere Ausrüstung kostet mehr Geld, bei MGS V ist die Währung „GMP“. Hat Big Boss seine Basis ordentlich mit Soldaten gefüllt, kann er sich ganz wie ein General auch um deren Ausbildung kümmern. Dem Spieler steht es frei zur Verfügung, Soldaten zu beliebigen Missionen zu senden und zu koordinieren. Sobald ein Soldat auf der Basis eintrifft, wird er in die für ihn geeignete Abteilung geordnet. Hat der Spieler aber Bedarf an Scharfschützen, so steht es ihm frei, diese so zu ordnen wie er möchte. Oder man überlasst die Ausbildung seinem Weggenossen Miller.

Mit genügend Männern und Ressourcen ist es möglich, eine oder mehrere „Forward Operating Bases“ (FOBs) zu bauen.  Hier nämlich beginnt der eigentliche Spaß mit anderen Spielern. Anderen MGS V Fanatikern ist es möglich, die FOBs zu überfallen. Zur Verteidigung hat man entweder genug Soldaten, Drohnen etc. aufgestellt, oder man nimmt es selbst in die Hand. Hier und auf Missionen kann man auch andere Rekruten aus der Basis steuern.

Eindringlinge können alles und jeden, was nicht auf der Basis festgenagelt ist, mit einem Fulton in die eigene Basis schicken. Daher ist es ratsam diese schnellstens zu bekämpfen. Ansonsten hat man leider Verluste. Damit rechnet jeder, der dieses optionale Onlinefeature nutzen möchte. Wer eher Stressfrei offline zocken will, der kann das ohne Kopfschmerzen tun. Ach ja, den Protagonisten zu duschen sollte man nicht vergessen…

 

 

Okan Kaysim

Okan Kaysim

Freigeist im Socialmedialabyrinth, Virtuose im Web und Gamingveteran.
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