Need for Speed auf der gamescom

Die Autoren der Jugendredaktion des Jugendforum NRW hatten die Möglichkeit Need for Speed auszuprobieren und ihre Erfahrungen in Schrift und Ton festzuhalten.

Ich hatte die Möglichkeit für das Jugendforum den neuesten Ableger Serie „Need For Speed“ auf der gamescom anzutesten. Der kommende Ableger wird nur unter dem Namen „Need For Speed“ vertrieben, und soll laut den „Need For Speed News“ eine Neuauflage werden, dass „nur die besten Merkmale des Franchise vereint“. In den unteren Bereichen lasse ich euch an meinen Erlebnissen teilhaben. Dennoch ist es wichtig vorher anzumerken, dass die getestete Version aus einem früheren Entwicklungsstadium des Spiels entnommen wurde und somit nicht das fertige Produkt repräsentieren kann. Am Electronic-Arts-Stand in Halle 6.1 konnte man das Spiel auf der Playstation 4 antesten.

Max Esser war für euch vor Ort

Max Esser war für euch vor Ort

Der Bildschirm vor mir hellt sich auf, das Need For Speed Logo huscht über den Bildschirm. Stimmiger Hip-Hop verstärkt das Gefühl, dass man gleich in der Untergrund-Racingszene mitmischen wird. Eine freundliche Stimme erklärt mir während dem Ladebildschirm den Ablauf der Demo: Erst 4 Minuten am zuvor ausgewählten Wagen rumschrauben, dann circa 10 Minuten freies Fahren. Erster Punkt: Wagenauswahl. Nach einigem Hin und Her entscheide ich mich schließlich für einen Ford Mustang, ein bulliges PS-Biest. Nun steht die nächste Herausforderung an.

Das Tuning
Endlich soll das Verändern und spezifische Anpassen der eigenen „Autos“ wieder im Mittelpunkt stehen. So setzt das Tuning im neuesten Ableger voll und ganz auf eine Intuitive Steuerung, die das sich-zurechtfinden in den ganzen komplexen Optionen erleichtern soll. Jede noch so kleine Veränderung (vom Auspuff bis hin zur Motorhaube) konnte am Auto durchgeführt werden. Doch nicht nur optisch geht das Reboot an den Fahrzeugen in die Tiefe, im Performance-Tuning kann man sein Gefährt bis ans Geschwindigkeitslimit verbessern. Wer mehr Tiefe im System sucht, der fühlt sich im Fenster für das Handlingstuning wohl. Anhand von mehreren Schiebereglern wird dort jeder Wert bis ins Detail angepasst.

Nach eigenem Gusto erscheint nun mein Schlitten in einem metallischen Orange und auffälligen Heckspoiler. Wir fahren mit unserem Mustang aus der Garage heraus und erhaschen einen ersten Blick auf die Spielewelt.

Optik & Sounddesign
Die Optik erinnert stark an die ersten NFS-Underground-Spiele, das heisst, dass man nur in der Nacht durch die relativ belebte Stadt Ventura Bay seine Schlitten steuern darf. Die Automodelle sind serientypisch detailreich, die dämmrige, nur von grellen blinkenden Stadtlichtern beleuchtete Landschaft verleiht den illegalen Rennen den gewissen Touch. Wer großen Wert auf reale Wagengeräusche legt, der darf sich freuen: Auch vom Sound her wirken Modelle und Umgebung realistisch und glaubwürdig.

Erstes Rennen, erster Sieg – mit viel Geschicklichkeit fahre ich als erster über die Ziellinie und checke die nun vorhandenen Möglichkeiten.

Modi und Funktionen
Die anspielbaren Modi wurden für die Demo auf drei begrenzt. Verfügbar waren für uns Gamer nur jeweils ein Sprint-Rennen, bei dem es darum geht, möglichst als erster das Ziel einer festgelegten Strecke zu erreichen, sowie wahlweise ein Drift-Rennen oder ein Zeitrennen. Bei dem Drift-Renntyp ist es das Ziel, möglichst viele Punkte zu erreichen und ebenfalls durch einen geschickten Fahrstil als erster die Ziellinie zu überqueren. Der Typ des Zeitrennens ist selbst erklärend – quasi ein Sprint-Rennen auf Zeit. Eine kleinere Neuerung, die man sich wahrscheinlich von Ubisoft‘s Rennspiel „The Crew“ abgeschaut hatte, ist die Schnellreisefunktion zu den verschiedenen Events, womit man direkt zu anstehenden Events und Rennen teleportiert wird. Diese Funktion kann über die spielinterne Smartphonefunktion aufgerufen werden.

Vor Ort stand uns der Q&A Analyst von Ghost Games zur Verfügung

Vor Ort stand uns der Q&A Analyst von Ghost Games zur Verfügung

Damit waren auch die verfügbaren 14 Minuten herum – dennoch blieb genügend Zeit um sich umfassend über das Spiel bei einem der Spieleentwickler von Ghost Games zu erkundigen (Ghost Games ist das Entwicklerstudio für den neuesten Ableger der Serie). Doch auf Fragen, ob es denn DLC’s (Herunterladbare Zusatzinhalte) und/oder andere Mikrotransaktionen im finalen Endprodukt geben würde, wurde mir aus internen Gründen nicht geantwortet. Die anstehende Pressemitteilung des Publishers Firma Electronic Arts wird in diesen Punkten (laut Entwickleraussage) das bisherige Gesamtbild des Spiels vervollständigen.

Persönliches Fazit
Die letzten Titel der Reihe hatten mich nicht vom Hocker gerissen, das letzte Spiel was ich mir zulegte, war „Most Wanted“ von 2012. Das neue Need For Speed hat mich größtenteils von sich überzeugt, es spielte sich flüssig, sah gut aus und was mir am wichtigsten ist: es legt großen Wert auf das Anpassen des eigenen Wagens. Ich lasse mich dann doch lieber überraschen, wie gut das fertige Spiel aussieht. Eigentlich sind alle Dinge, die ich an Need For Speed schon immer geliebt habe vorhanden. Am Ende wird sich zeigen, wie die Spieleschmiede Ghost Games das NFS-Franchise neu gestalten wird.

Radiobeitrag

Für Lesefaul gibt es hier auch noch einen Radiobeitrag zu Need for Speed

Der Artikel und Radiobeitrag entstand auf dem Jugendforum NRW im Rahmen der gamescom 2015. Florian Müller hat den Radiobeitrag produziert, Max Esser hat seine Eindrücke in Schriftform aufbereitet.

Fotos: Foto-Team der Jugendredaktion auf dem Jugendforum NRW

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