Enttäuschung bei Artifact Vorstellung

Valve ist wohl eine Firma, die jedem leidenschaftlichen Gamer bekannt ist. Schließlich betreibt sie die Plattform Steam und ist für Spiele wie Counter Strike, Portal, Dota, Half Life und viele mehr verantwortlich.

Umso größer war die freudige Überraschung, als beim E-Sport Turnier „The International“ ein neues Spiel vorgestellt wurde. Doch diese freudige Überraschung schlug schnell in Enttäuschung um, als unter dem Logo des vermutlich 2018 erscheinenden Spiels „Artifact“ der Satz „The Dota Card Game“ erschien. Fans hatten sich anderes erhofft, wie zum Beispiel das schon lange ersehnte Half Life 3.

Aber Valve tut es Blizzard nach. Blizzard hatte 2014 Hearthstone herausgebracht, ein digitales Sammelkartenspiel, das auf Blizzards Warcraft Universum basiert und ein großer Erfolg war und ist. Danach sprangen andere Hersteller auf den Zug auf, wie zum Beispiel Bethesda mit Elder Scrolls: Legends oder CD Project RED mit Gwent – The Witcher Card Game.

2017 galt das Genre als gesättigt und niemand rechnete damit, dass ein größerer Publisher noch etwas Ähnliches auf den Markt bringt. Aber Valve tat es. Das Spiel wird wohl auf der Dota Lore basieren, so wie Hearthstone auf Warcraft basiert.
Leider wurden keine Gameplayaufnahmen oder -screenshots veröffentlicht, nur, dass es wohl drei Spielfelder geben wird, die die drei Lanes in Dota repräsentieren und dass die Charaktere aus Dota 2 stammen sollen.
Auch wenn viele sich etwas anderes erhofft hatten, kann man dem Spiel meiner Meinung nach trotzdem positiv entgegenschauen, da Valve bestimmt einige gute und neue Einfälle hatte, die Artifact von der etablierten Konkurrenz abhebt.

Anna Bertsch
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Anna Bertsch

Annas erstes Videospiel war Pokémon Diamant und seitdem ist sie von den Nintendokonsolen nicht weggekommen.
Trotzdem spielt sie inzwischen bevorzugt FPS am PC, besonders Overwatch.
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