Net.Attack() – Eine etwas andere Entwicklungserfahrung

Net.Attack() ist ein Roguelite, bei dem du deine Skills selbst programmierst und nicht nur freischaltest. Cool, kreativ und gefährlich catchy. Warum man sich beim „Coden2 gern verliert – und wieso es auf dem Handy vielleicht sogar besser laufen würde …

Stell dir vor, du hockst vor’m Rechner – und statt einfach nur draufzuklicken, baust du deine Attacken selbst. Genau das ist Net.Attack(), ein abgefahrenes Top-Down-Action-Roguelite, bei dem du alles im Node-basierten Drag-and-Drop-Editor zusammenzimmerst. Entwickler ist das Berliner Indie-Studio ByteRockers‘ Games und der Early-Access-Start war am 19. Juni 2025.

Im Node-basierten Drag-and-Drop-Editor mischst du dir deine Angriffe selbst zusammen – so wie man in echt coden würde, nur viel visueller und intuitiver. Du schnappst dir Code-Blöcke, verbindest sie, optimierst die Reihenfolge und damit auch die Wirkung – und schwupps laufen deine selbstgebastelten Waffen-Skripte in der Arena.

Das macht auch echt Spaß! Man kann sich so richtig in diesen Code-Dschungel reinversenken, ständig was ausprobieren und sich freuen, wenn der eigene Code abgeht. Gerade weil jeder Run andere Gegner oder Situationen bietet, bleibt es spannend, immer wieder Neues auszuprobieren.

Wahrscheinlich ist für so ein Spiel ein Mobilgerät aber die bessere Plattform. Einfach weil Touchbedienung und schnelle Inputs dort mega reinpassen und weil ich mich auf dem Sofa eher kreativ ausleben kann.

Trotz der Kreativität sind ein paar Dinge noch nicht super ausgereift. Der Controller-Support ist aktuell nicht voll gegeben und der Editor ist noch etwas hakelig. Aber hey, Early Access eben. Außerdem planen die Devs neue Inhalte, welche bis Anfang 2026 geliefert sein sollen.

Lars Funke
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