MGS V – The Phantom Pain

Willkommen bei Konami. Super Ambiente, nette Begrüßung und tolle Inputs – Wie man es von Konami gewohnt ist. Kaum sind wir da geht es auch schon los – ohne großen Schnick-Schnack.

Erst gibt es eine 4 minütige Cutscene zu sehen, bevor der Open World Titel abgespielt wird, der laut Herstellerangaben 200 mal so groß wie Ground Zero sein soll. Wir sehen „Big Boss“ auf seinem Pferd, bevor er nach den ersten einhundert Metern stoppt und die Gegend erkundet. Hier fällt direkt neuer Spielinhalt auf: Das Pferd, welches man reitet und das auch für Ablenkungsmanöver geeignet ist. So ist dieses in der Lage auf Knopfdruck die Straße zu sabotieren… mit großen Geschäften… stinkenden Geschäften… Das sorgt auf jeden Fall für Ablenkung. Andererseits kann man sich auch seitlich ans Pferd hängen, um unentdeckt an Wachen vorbeizureiten.

Dem Spiel wurden auch zusätzliche Rohstoffe hinzugefügt, die benötigt werden, um seine Basis aufzurüsten oder Items zu kaufen. Die Basis ist die Heimarena im Online-Modus (PvP). Diese besteht aus Ölplattformen auf dem Meer, welche nach Belieben und Möglichkeiten ausgestattet werden können, um es feindlichen Spielern so schwer wie möglich zu machen. In Offline-Missionen gibt es hierfür ein Gerät, das es erlaubt, so gut wie alles zur Basis fliegen zu lassen. Einfach ankleben und wusch – das Paket fliegt inklusive (blindem) Passagier weg. Egal ob Soldaten, Tiere, Fahrzeuge. Quasi alles was sich irgendwie bewegen kann. Aber auch feste Kriegsgeräte und Container samt Inhalt sind kein Problem, sofern alles an der freien Luft ist. Wetterverhältnisse verschlechtern hierbei natürlich das Flugverhalten, aber man kann natürlich auch einfach einem anderen Spieler die halbe Basis entweden, wenn dessen Verteidigung mau ist.

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Und wer kennt die alte Pappe nicht. Sie ist zurück und diesmal modifizierbar. Dort gibt es einige Neuigkeiten. Ich will nicht zuviel verraten, aber es ist möglich sich ein Foto von einem Model auf den Karton zu kleben/drucken, um so die Wachen abzulenken. Liest sich lustig, aber es funktioniert! Auch Nah- und Fernkampf sind mittlerweile kein Problem mehr.

Warum hat Snake eigentlich immer geraucht? Richtig, um die unsichtbaren Laserbarrieren zu sehen. „Big Boss“ hat seine E-Zigarette auch diesmal immer dabei, diese hat aber eine andere Funktion. Sollten einmal zuviele Wachen an einem Fleck anwesend sein, ist es sicher intelligenter, auf einen Schichtwechsel zu warten. Das Spiel jedoch einfach laufen zu lassen und sich währenddessen mit anderen Dingen zu beschäftigen könnte auf Dauer langweilig werden. Es sei denn der Protagonist zieht einfach ein paar mal an seiner „Phantom Cigar“. Denn dadurch vergeht die Zeit schneller und man kann dort anhalten und weiterspielen, wo es einem passt. Super praktisch.

Dank der neuen Fox-Engine soll das Spiel aber nicht einfach bleiben. Immer dieselben Methoden benutzen, um Erfolg zu haben ist hier unzulässig. Denn das Spiel merkt sich Vorgehensmuster des Spielers und entwickelt eine Kontermethode. Sollten Kopfschüsse („Headshots“) beispielsweise gang und gäbe sein – tja dann wird man auf Dauer ein Problem haben. Die NPCs bekommen von der Engine dann z.B. einen Helm aufgesetzt, sodass wir als Spieler einen anderen Weg finden müssen … Genial. Stürzen wir uns also in eine neue Herausforderung und lassen dabei alles in die Luft gehen – Wortwörtlich. Habe ich schon erwähnt, dass man eine C4 an einem Auto befestigen kann, dieses dann mit seinen Gerätschaften fliegen lässt, um das Trio dann neben einem feindlichen Helikopter zum sprengen zu bringen? Naja ist jetzt auch kein Geheimnis mehr. Hier findet ihr noch zwei Gameplay-Videos, zum einen von der E3 und das andere von der gamescom 2014. Bitte genau in dieser Reihenfolge ansehen, dann macht das ganze Sinn und ist sogar amüsant für Leute mit Humor.


Okan Kaysim

Okan Kaysim

Freigeist im Socialmedialabyrinth, Virtuose im Web und Gamingveteran.
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