Multiplikation statt Division

Pressetermin bei „The Division“

Wie schon beschrieben, halten sich Neuerungen auf der diesjährigen gamescom in Grenzen. Ein Lichtblick ist da „Tom Clancy’s: The Division“, das Ubisoft voraussichtlich Anfang 2015 in die Läden bringt. In der Pressevorführung überzeugte es durch tolle Grafik und Animationen mit Liebe zum Detail, ein äußerst ausgeklügeltes Fähigkeiten- und Erfahrungspunktesystem und nicht zuletzt durch eine Spielmechanik, die sich sehen lassen kann (Der Spieler kann etwa durch eine Person am Tablet unterstützt werden, die in Echtzeit das Geschehen per Drone beobachten kann). Das Third-Person-Shooter-Open-World-Online-Roleplaygame (und ja, so ein Wortmonster ist an dieser Stelle durchaus angebracht, denn diese Aspekte vereint „The Division“) spielt in einem postapokalyptischen New York. Die Menschheit kämpft gegen einen Virus, der große Teile der Stadt dezimiert hat und der Wahnsinn regiert die Straßen. In dieser lebensfeindlichen Umgebung muss sich der Spieler nun häuslich einrichten und den Kampf um die Hoheit in der Hood aufnehmen. Dabei spielt man einen Agenten der „Division“, die die Menschheit wieder zurück auf die richtige Bahn bringen soll. Wie das genau geschehen soll, ist noch unklar. Storydetails sind, bis auf die Geschichte des Virus, der sich am „Black Friday“ („Schwarzer Freitag“ – Shoppingtag mit extrem reduzierten Preisen in den USA und Massenevent) ausbreitete noch unbekannt. Fakt ist aber, dass das Spiel allem Anschein nach ein Volltreffer zu sein scheint und eine Überraschung im nächsten Jahr werden könnte. „Geteilte“ Meinungen haben wir zu „The Division“ jedenfalls nicht feststellen können.

Philipp Timmer

Es gibt solche und es gibt solche. Und dann noch solche. Und natürlich noch jene, welche und diese. Aber Philipp ist keins von beiden.