eSport – Echter Sport oder nur Gedaddel?

Der elektronische Sport (kurz eSport) in Deutschland wird immer größer! Deshalb stellt sich die Frage, ob der Hype um eSports gerechtfertigt ist. Sind Pro-Gamer „Sportler“ oder doch nur ganz normale Leute, die jeden Tag an ihren Rechner gehen um ihr Lieblingsspiel spielen?

Unter eSport versteht man das professionelle Spielen von Games. Der eSport ist auf ein Liga System aufgebaut wie man es aus dem klassischen Sport kennt. Jeder kann ein Team anmelden und an dem Spielbetrieb teilnehmen. Bekannte und auch große eSport Spiele sind zum Beispiel „League of Legendes“ , „Call of Duty“ , Counter Strike“ oder auch „StarCraft“.

Bei den Turnieren wird zum Teil um ein Preisgeld gespielt. Das Preisgeld kann sich dann auch schon mal wie bei der World Championship Series (WCS) in StarCraft 2 im 5-stelligen Bereich befinden. Die meisten eSportler verdienen allerdings kein Geld mit ihrem Hobby, sondern betreiben es einfach nur aus Spaß. Anders kann das im asiatischen Raum aussehen – hier gibt es vermehrt professionelle eSport-Teams, die von großen Herstellern gesponsort werden und über die Welt verteilt Geldpreise gewinnen, mit denen sie ihr Leben finanzieren.

In jedem Fall ist es ein großer Markt, der vor allem Jugendliche begeistert. ESport ist daher Teil unserer Kultur, auch wenn es für mich nicht wirklich etwas mit Sport zu tun hat.

Bildquelle: superdataresearch.com
Bildquelle: superdataresearch.com

Letzte Artikel von Lars Funke (Alle anzeigen)

Ein Kommentar

  1. Man muss sich einfach nur selber die Frage stellen ob Sport wirklich immer mit viel Bewegung zu tun haben muss.
    Bzw. großer körperlicher Anstrengung.
    Denn auch Schach wird als Sport betrachtet. Und hier ist ebenso keine körperliche Beanspruchung mit im Spiel.
    Alleine das es den Geist fordert macht es im eigentlichen Sinne zum Sport.
    So jedenfalls meine Meinung zu diesem Thema.

    MfG

Kommentare sind geschlossen.