Deine Zukunft ist unser Plan – 75 Jahre Kinder- und Jugendförderplan NRW

Der Kinder- und Jugendförderplan NRW (KJFP) wurde in diesem Jahr 75 Jahre alt. Daher fand am 13.06.2026 eine Fachtagung zum Jubiläum statt. Auch wir waren vor Ort und haben uns das Programm und die Angebote angeschaut.

Hoi:

Am meisten gefallen hat mir, wie vielfältig die Fachtagung gestaltet war. Es war spannend zu sehen, wie viele unterschiedliche Menschen und Organisationen sich für Kinder und Jugendliche engagieren. Besonders viel Spaß hat es mir gemacht, Interviews zu führen. Ich durfte selbst mehrere Interviews aufnehmen, die im Laufe der Zeit veröffentlicht werden. Das war eine tolle Erfahrung und ich konnte viele interessante Gespräche führen.

Außerdem fand ich es schön, wie offen und freundlich alle Teilnehmenden waren. Man hat gemerkt, mit wie viel Engagement die Menschen in diesem Bereich arbeiten. Besonders wichtig fand ich das Thema Awareness. Es hat mir noch einmal mehr gezeigt, wie bedeutend ein respektvoller und sicherer Umgang miteinander ist, auch wenn man dies oft für selbstverständlich hält. Ich finde es schön und wichtig, dass (junge) Menschen die Möglichkeit haben sich auszuleben und zu sein wie sie wollen und dafür zu stehen, da es leider bei viel zu vielen Menschen noch nicht angekommen ist.

Insgesamt hat mich die Veranstaltung darin bestärkt, wie wichtig der Kinder- und Jugendförderplan NRW ist. Ich finde, dass dieses Programm unbedingt weitergeführt und auch in Zukunft unterstützt werden sollte, damit Kinder und Jugendliche weiterhin gute Förder- und Beteiligungsmöglichkeiten erhalten.

Aras:

Was mir an der Fachtagung besonders gefallen hat, war die offene und freundliche Atmosphäre. An den verschiedenen Ständen wurden wir herzlich empfangen und die Mitarbeitenden haben sich viel Zeit genommen, um ihre Projekte und Angebote zu erklären. Man konnte jederzeit Fragen stellen und mit den Verantwortlichen ins Gespräch kommen. Dadurch habe ich viele interessante Einblicke in die Kinder- und Jugendarbeit in Nordrhein-Westfalen erhalten.

Neben den Gesprächen haben mir auch die vielen Mitmachangebote und kreativen Aktionen gefallen. Es war schön, dass man nicht nur Informationsmaterial sammeln konnte, sondern die Projekte direkt erleben und ausprobieren durfte. Dadurch wirkte die Fachtagung sehr abwechslungsreich und lebendig.

Ich fand es außerdem spannend zu sehen, wie unterschiedlich die Organisationen arbeiten und trotzdem alle ein gemeinsames Ziel verfolgen: Kindern und Jugendlichen viele gute Möglichkeiten zur Entwicklung, Beteiligung und Unterstützung zu bieten. Das hat mir gezeigt, wie wichtig die Zusammenarbeit der verschiedenen Einrichtungen ist und welchen positiven Einfluss sie auf junge Menschen haben.

Martin:

Am meisten haben mir die Angebote von den Instituten (den Ausstellern) inklusive spannender Programmpunkte und der Austausch gefallen. Bei den Ständen gab es für Aktionen auch was zum Mitnehmen, wie Gummibärchen. Und das besondere Highlight war der Surfbereich mit Videoleinwand und das Charakter-Rätsel, in dem man Schauspieler zuordnen musste.

Direkt vor Suferboot Becken ohne Wasser mit Blick auf Videoleihwand läuft da ein Video

Pascal:

Auf der Fachtagung habe ich viele Unterhaltungen geführt, beispielsweise mit dem Kinderschutzbund oder dem M-Team der GMK. Meist ging es um KI und darum, wie wir die heutige Jugend schützen können und man mehr Medienkompetenz vermittelt.

Aber warum ist KI heute so gefährlich? Das Internet war schon vor 2020 sehr groß und vielfältig, aber man brauchte noch CGI, Photoshop oder bestimmte Vorlagen von Google. Jetzt haben wir ein Zeitalter erreicht, in dem die KI so stark entwickelt ist, dass man schon fast alles mit KI machen kann, sowohl gute als auch schlechte Sachen. Mit dem M-TEAM habe ich z.B. darüber geredet, dass sich die heutige Jugend noch leichter manipulieren lässt, etwa durch AI Brainrot. Diese haben oft einen großen Hype und meist wissen die Leute nicht, was bei diesen AI-Videos überhaupt gesagt wird. Manchmal sind das auch verwerfliche Dinge, wie Propaganda und politische Aussagen.

Mit dem Kinderschutzbund habe ich darüber geredet, dass heutzutage viele Eltern ihren Kindern sehr früh Internetzugang geben und nicht gut bis gar nicht kontrollieren, was ihre Kinder eigentlich im Internet sehen, wodurch sich die Medienkompetenz evtl. schlecht entwickelt. Die Schlussfolgerung war, dass die heutige Jugend sich schon früh mit dem Internet beschäftigen soll, aber mit Begleitung, um richtige Medienkompetenz zu lernen.