The Almost Gone

The Almost Gone von Happy Volcano ist ein Point-and-Click Adventure der anderen Art. Zwar bietet die simple Poly-Grafik und das minimalistische Leveldesign eine schöne nette Umgebung, jedoch stellt sich diese als Todesschauplatz eines kleinen Mädchens dar.

Dieser Kontrast weckt schon einmal vorab Interesse daran, wie und warum dieses Mädchen gestorben ist. Wie sich herausstellt, ist genau dies unsere Aufgabe. Aufgrund von verteilten Hinweisen herausfinden was passiert ist, damit das Mädchen „In den wahren Tod übergehen kann“. Die vielen mysteriösen Rätsel lassen sich nur lösen, indem man sich von Raum zu Raum klickt und Pop-Up Beschreibungen liest. Vielleicht sind wir selber der Geist des Mädchens. Keiner weiß es – kein Dialog – keine Interaktion – einfach stilles alleiniges Detektivspielen. Da eine ungefähre Spielzeit von ca. 3 Stunden erwartet wird, kommt auch nicht so schnell Langeweile auf. Nach insgesamt 5 Leveln, welche übrigens immer eine Art von Haus darstellen, ist das Spiel auch schon vorbei und ihr wisst mehr über das mysteriöse gestorbene aber nicht tote Mädchen.

Frühestens wird das jedoch erst im Sommer nächsten Jahres möglich sein. Dann soll eine Steam-Version für den PC erscheinen. Eine Mobile-App wurde tatsächlich schon entwickelt und auch vorgestellt, aber Entwickler als auch mobile App Unterstützungen werden eine Veröffentlichung auf dem App-Markt wahrscheinlich verneinen. Sehr schade meiner Meinung nach, da das wahre Potential des Spiels in einer touch-bedienbaren App liegt. Sowohl Preisklasse als auch Gameplay-Experience verzeichnen ein Plus bei einer mobilen Version. Also weiterhoffen und vielleicht lässt sich das Rätsel doch noch lösen.

 

Josef Hauss

Josef Hauss

Josef ist seit ein paar Jahren dabei. Er schätzt und genießt jedes Spiel-Genre gleichermaß und hegt auch sonst keine markanten Orientierungen in der Games-Branche. Hier und da erscheint mal ein Artikel vom Neuesten des Neuesten, wo man auch seinen Namen wiederfinden kann.
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